Die Abenteuer von Cogh Teil 4

Oh, wie freute sich der Cogh, heute war ein großer Tag.
Heute wollte er sich sein Reittier kaufen. Sein allerallerallerbester Freund, Ganarf der Jäger, nicht zu verwechseln mit Gandalf dem Grauen, mit seinem Puma Ella, hatte ihm das Gold geliehn.

Ja, der Ganarf war schon ein Toller.
Sie hatten sich beim zelten in Stranglethorn kennen gelernt. Stundenlang hatte Cogh den Allie´s als Geist die Zunge rausgestreckt und der Ganarf war auch dabei gewesen. Solch ein Spaß verbindet. Als Gegenleistung für das Gold verlangte Ganarf nur, dass Cogh ihm regelmäßig Bericht erstattete wo er sich gerade befand.
Dieser wollte bestimmt nachfolgen, obwohl er ihn bisher, außer damals in Strangle und nun hier in Ogrimmar, nie jemals zu Gesicht bekommen hatte.
Aber allerbeste Freunde verstanden sich auch über Entfernungen.

– „Also ich hätte gern, so ein Hotte-Hü, schwarz soll es sein und auf den Namen Schönheit hören!“
– „Hmmm gut, dann nehme ich nen Drachen! Den nenn ich dann Fuchur oder Grisu.
– „Ein rosa Kaninchen, dass außer mir keiner sieht?“
– “Dann aber ein rosa Panther????
-„Einen Bären und wir könnten wie Brüder sein? “

„Hallo zusammen, ich bin´s mal wieder die Stimme aus dem Off.
Sie kennen mich bestimmt aus so berühmten Serien, wie:
„Ein Lord für alle Fälle! “ oder „Das war Mord, Lord!“

Cogh zählte nun an die 324 Tiere auf, die er gerne hätte. Angefangen von A dem allianzfarbenen roten Rohrmaulstinker bis hin zu Z dem Zu´farak Terrier. (eine wirklich mistig kleine Pinschersorte). Aber er bekam immer und immer wieder nur eine Absage“

Der Verkäufer war den Tränen nah, so bedauerte dieser, dass er Cogh nicht helfen konnte, bis Ganarf das Gold hinlegte und meinte:
„Du nimmst den Terrorwolf, basta!“

Als braver Orc und Freund ließ es sich Cogh nun nicht nehmen, den Guten abends zum Essen einzuladen.
Der Einladung folgte Ganarf gerne, er wollte schließlich unbedingt dabei sein, wenn Cogh abreiste.
„Ja hab Dank Ganarf, dank dir sind meine Fertigkeiten im Kochen viel besser geworden. Du musst zugeben, dass Fleisch war vorzüglich!!!!!
Ich mag zwar lieber Pferd, statt Wolf, aber dank deines Pumas – du hattest doch nichts dagegen – konnte ich das Essen doch noch retten!!!

Wir wollen Ganarf als den Helden in Erinnerung behalten der er war.
Das weinerliche und hysterische Verhalten seiner Person, in Anbetracht dieses hervorragendem und mit so großer Mühe und Liebe erstellten Essen, soll der Nachwelt verschwiegen bleiben.

Ganarf bestreitet übrigens bis zum heutigen Tag, jemals eine Person, eine Wesen oder irgendwas mit dem Namen Cogh zu kennen oder etwas was Cogh heißt jemals begegnet zu sein. Er lebt heute, zurückgezogen, als Einsiedlerkrebs in Tanaris, verkauft kleine süße Silberblattsträuße und ernährt sich ausschließlich vegetarisch.

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